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Wie funktionieren die Beinvenen ?
Krampfadern, in der Fachsprache auch Varizen (lat. varix = Knoten) genannt, sind unter der Haut liegende, knotenförmig erweiterte Venen.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung leitet sich der Begriff „Krampfadern“ nicht vom Wort „Krampf“ ab, sondern vom mittelhochdeutschen Begriff „krumpe Ader“ ( = krumme Ader).
Über 50% der Frauen und ca. 30% der Männer haben im Laufe ihres Lebens Venenprobleme. Im Alter nimmt die Häufigkeit deutlich zu. Über 2/3 der über 70 jährigen haben Beschwerden, die auf Varizen zurückzuführen sind.
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Im Gegensatz zu den Arterien fliesst in den Venen das sauerstoffarme (venöse) Blut zum Herzen zurück. Dieser Rücktransport muss auch im Sitzen und Stehen gewährleistet sein und erfolgt gegen die Schwerkraft. Dafür wird eine Pumpfunktion benötigt, die hauptsächlich durch die Wadenmuskulatur erfolgt. Damit das Blut nicht zurückfliessen kann, gibt es in den Venen etagenweise angeordnet Venenklappen, die den Blutstrom nur nach oben, also in Richtung Herz, zulassen. Somit wird in einem gesunden Bein ein Rückfluss des Blutes verhindert. Bei Krampfaderpatienten sind die Venenklappen jedoch undicht („insuffizient“) und es kommt zu einem Zurückfliessen des Blutes. Dies führt zu einer Blutdruckerhöhung in den Beinvenen, sie weiten sich aus und es resultiert ein Krampfaderleiden.
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